Anti-Drohnen-Käfig auf russischem Patrouillenboot gesichtet

Anti-Drohnen-Käfig auf russischem Patrouillenboot gesichtet
Anti-Drohnen-Käfig auf russischem Patrouillenboot gesichtet (Foto: X)

Ein Patrouillenboot der russischen Marine wurde im Schwarzen Meer mit einer improvisierten Metallstruktur zum Schutz vor Drohnen gesichtet, die informell als „cope cage“ bekannt ist — eine Anpassung, die bei gepanzerten Fahrzeugen im Krieg in der Ukraine üblich geworden ist.

Die vom Portal The War Zone veröffentlichten Bilder zeigen ein Schiff der Klasse 21980 Grachonok mit Metallgittern, die über einem großen Teil der Schiffsaufbauten installiert wurden. Laut dem Medium könnte dies eines der ersten Male sein, dass diese Art improvisierten Schutzes auf einem russischen Überwasserschiff zu sehen ist.

Die sogenannten „cope cages“ tauchten während der groß angelegten Invasion der Ukraine auf und sollen Schäden durch FPV-Drohnen und von oben abgeworfene Munition verringern. Dennoch stellen Analysten häufig die tatsächliche Wirksamkeit des Systems infrage.

Im Fall des russischen Patrouillenboots deckt die Struktur Teile des Decks und den Bereich über der Kommandobrücke ab. TWZ weist jedoch darauf hin, dass das System mehrere Bereiche ungeschützt lässt und sogar das Einsatzfeld der an Bord installierten Waffen einschränken könnte.

Die Grachonok-Klasse wird hauptsächlich zum Schutz von Häfen, Marineanlagen und zur Bekämpfung von Sabotage eingesetzt. Russland betreibt Dutzende dieser Boote, darunter Einheiten der Schwarzmeerflotte und des Grenzschutzdienstes.

Die Anpassung erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender ukrainischer Angriffe mit See- und Luftdrohnen auf russische Schiffe im Schwarzen Meer. In den vergangenen Jahren ist es Kiew gelungen, Kriegsschiffe, Patrouillenboote und sogar russische U-Boote mit Seedrohnen und kombinierten Angriffen zu treffen.

Foto: Reproduktion / X. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft.

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